GULASCH DI CERVO

Gulasch di cervo_CoverHirschgulasch ist in Italien gelandet:
GULASCH DI CERVO in der hervorragenden Übersetzung von Antonella Salzano, erschienen im Oktober 2015 in der Reihe „Gialli tedeschi“ (Deutsche Krimis) bei Emons Audiolibri, Rom.

La blogger ventenne Ljuba, la studiosa di storia Marjana e l’ex eroe dei tempi di Chernobyl Viktor sono l’improbabile e spassoso terzetto lanciato alla ricerca del tesoro di Hitler ancora sepolto tra le montagne bavaresi. I tre, inseguiti da killer mafiosi e trafficanti di banconote false, attraversano l’Europa tra alberghi extralusso, scarpe di Prada, fughe spericolate e calate in grotta alla ricerca del loro personale Eldorado.

PRÄSENTATIONEN IN ITALIEN: 12.7.17 Viterbo, Festival Ombre  –
14.7.17 Fiorenzuola, Festival Dal Mississippi al Po – 6.8.17 Riva del Garda, 7.8.17 Tignale, Festival Giallo Garda


Madame Merckx‘ Südfrankreich

Angeregt durch BesucherInnen meiner von libro fantastico organisierten Premierenlesung von Madame Merckx trinkt keinen Wein Ende Juli 2015 in München in der Alten Wiedefabrik, stelle ich hier einige Fotos zum südfranzösischen Schauplatz meines Kriminalromans ein. Es sind einige der Bilder, die ich während der Premierenlesung gezeigt habe, die aber aufgrund der Sitzverhältnisse in der wunderbaren Vinothek von Anton Groiss nicht alle Anwesenden auch gut sehen konnten. Allons-y!

1_KARTE_Haut-LanguedocDer Roman spielt in den Haut-Cantons des Languedoc, auf der Karte (grob) zwischen Montpellier und Toulouse zu finden. Die Ausläufer der Cevennen reichen bis zu den „Hohen Kantonen“ und bilden das gebirgige Hinterland des ansonsten mediterranen Languedoc.

 

8_4_Hausansicht GartenIm Parc naturel régional du Haut-Languedoc besitze ich seit vielen Jahren ein Natursteinhaus mit dicken Mauern und blauen Läden, das ich zusammen mit meiner Familie eigenhändig renoviert habe. Zum Haus gehört ein Grundstück mit 8600 qm Größe mit einem Zedernwald und einem mit Steineichen bewachsenen Steilufer hinunter zum Fluss.

8_5_Treppe_Liegestuhl
Irgendwann wollte ich über dieses Haus, das gegenüberliegende Dorf und seine Bewohner, und die ganze Gegend einen Roman schreiben.  2015 ist er erschienen: „Madame Merckx trinkt keinen Wein“.
Im Roman gehört dieses Haus Isa. Sie hat es an dubiose Mietnomaden vermietet, die seltsame Pflanzen auf dem Grundstück anbauen und keine Miete bezahlen. Ihr Ziel ist es, wenigstens Miete zu kassieren.

10_0_Skizze

 

Isas Haus ist übrigens wie alle anderen relevanten Orte auf einer von Benedikt Rietzel gezeichneten Karte im Buch abgebildet.

Gegenüber, auf der anderen Seite, das Dorf Colombiers und darüber der Pass Col de Fontfroide. Auch die Berge sieht man, in denen die Mufflons leben und bejagt werden.

12_Kapelle_StMartin_1

Über Isas Haus wohnt St. Martin des Oeufs, der Hlg. Martin von den Eiern, in seiner etwas armseligen Kapelle. Im Roman spielt er vor allem als Gesprächspartner von Mado, der Witwe des Opfers, eine gewisse Rolle.

12_Eier_StMartin_2

 

 

 

GESAMTBILD ORMAIS_2

Der Hauptort heißt im Roman Ormais und ist un des plus beaux villages de France – eines der schönsten Dörfer Frankreichs, ein Ehrentitel, den bisher ca. 150 Orte tragen.

Hier noch ein paar Detailaufnahmen: die Teufelsbrücke, Pont du diable, der mittelalterliche Glockenturm, Donjon, eine der beiden Bäckereien im Ort und das Café, das im Roman Café de la Gare heißt.

16_Teufelsbrücke_2 16_Teufelsbrücke von oben_1 15_Donjon1 13_GASSEN_2 Cafe_de_la_Gare


Gustavo Machado, Unter dem Augusthimmel

Unter dem AugusthimmelIm September 2013 erschienen, pünktlich zur Frankfurter Buchmesse, auf der Brasilien Ehrengast war: Gustavo Machado, Unter dem Augusthimmel, aus dem brasilianischen Portugiesisch übersetzt von Lisa Graf-Riemann.
Verlag ars vivendi
Hardcover, 16,90 €
ISBN 978-3869132716

Ein wunderbarer Thriller, inspiriert durch den „film noir“, aus dem Süden Brasiliens. Gustavo Machado (geboren 1970) lebt und arbeitet in Porto Alegre (Rio Grande do Sul).

Mehr zum Buch bei ars vivendi


Donaugrab

Neuburger Rundschau, 11.04.2011

„Fiktiver Amoklauf im Ingolstädter Gymnasium“ von Uli Glatz

Donaugrab macht dem beliebten Genre Regionalkrimi alle Ehre, nimmt schnell Fahrt auf und zieht den Leser zwischen Audikreisel, Burggraben, Matthäuskirche und Antoniusschwaige regelrecht ins Geschehen hinein, bis es zum großen Showdown auf dem Audi-Werksgelände kommt. > Den ganzen Beitrag lesen


Berchtesgadener Anzeiger, 20.05.2010
Er ist ein leicht melancholischer Mensch, dieser Kommissar Meißner, und beim Lesen wächst er einem direkt ans Herz. Er wurde von seiner langjährigen Freundin verlassen und versucht nun etwas vergeblich, wieder Ordnung in sein Leben zu bringen.
Überhaupt schafft es Graf-Riemann, ihre Personen sehr deutlich und greifbar zu beschreiben. Es sind kleine Begebenheiten, Details, die erwähnt werden, die die Figuren mit Leben ausfüllen und den Leser in die Geschichte hineinziehen. (CGM)



Medienberichte


Interviews


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Blog-Rezensionen

von Birgit Schmidt-Hurtienne, Auslassungspunkte (05.04.2011)
Keine ruhige Minute für Kommissar Meißner aus Ingolstadt
Mit Donaugrab gelingt es der Autorin erneut, mehr als einen bloßen Regio-Krimi zu schreiben. Graf-Riemanns Kriminalgeschichten erwachsen aus wichtigen gesellschaftlichen Themen, die ihr – genauso wie Land und Leute – spürbar am Herzen liegen. Sie ist eine sehr genaue Beobachterin von Charakteren, Milieus, Stadt und Landschaften und lässt sie durch ihre bilderreiche Sprache lebendig werden. Dabei erzählt sie so detail- und kenntnisreich, spannend, humorvoll und teils anrührend, dass man regelrecht in die Geschichte hineingezogen wird. Ich hätte ihr gerne auch noch länger zugehört. Die ganze Rezension lesen

Regionalkrimi in der Bücherei Buxheim

Zu einer Lesung der besonderen Art kam die Autorin Lisa Graf-Rieman in die Bücherei Buxheim. Sie unterhielt die zahlreichen Zuhörer von jung bis alt nicht nur mit Passagen aus ihrem zweiten Regio-Krimi „Donaugrab“, sondern gab auch Einblicke in den Beruf der Schriftstellerin. Lisa Graf-Riemann erzählte auf sehr sympathische Art und Weise von aufwendigen Recherchen, Führungen für Autoren im Landeskriminalamt und ihrer persönlichen Arbeit am Schreibtisch zu Hause. Ihr Erstlingskrimi „Eine schöne Leich“ sei ihr locker von der Hand gegangen, die Mühen des Schriftstellerberufes habe sie dafür beim Überarbeiten des zweiten Buches „Donaugrab“ erfahren. Den ganzen Artikel lesen

Amazon-Rezensionen


Eine schöne Leich

Berchtesgadener Anzeiger, 20.05.2010

Er ist ein leicht melancholischer Mensch, dieser Kommissar Meißner, und beim Lesen wächst er einem direkt ans Herz. Er wurde von seiner langjährigen Freundin verlassen und versucht nun etwas vergeblich, wieder Ordnung in sein Leben zu bringen.
Überhaupt schafft es Graf-Riemann, ihre Personen sehr deutlich und greifbar zu beschreiben. Es sind kleine Begebenheiten, Details, die erwähnt werden, die die Figuren mit Leben ausfüllen und den Leser in die Geschichte hineinziehen. (CGM)


Donaukurier, 20.04.2010:
„Es soll ja spannend bleiben“ von Karin Derstroff
Einen echten Ingolstadt-Krimi hat die aus Passau stammende Autorin Lisa Graf-Riemann mit ihrem Erstling „Eine schöne Leich“ hingelegt. Einen, in dem das Mordopfer als freie Journalistin für den Donaukurier arbeitete, Kommissar Stefan Meißner (Dienst-Audi-Fahrer) gerne mal im Ölbaum isst, auch das hiesige Theater in einer dramatischen Szene seinen Auftritt hat und das wohlbekannte Stadtbild Hintergrundkulisse bildet. „Einige Gebäude wie das Neue Rathaus waren unverzeihliche Bausünden der sechziger Jahre“, urteilt die Autorin da wie nebenbei und erntet bei dieser Leseprobe zustimmendes Raunen aus dem 70-köpfigen Auditorium. > Den ganzen Beitrag lesen


 


Interviews


image (3) Premierenlesung „Eine schöne Leich“

21. April 2010
Donaukurier-Forum Ingolstadt
„LeseLust 2010“
Besprechung im Donaukurier:
http://www.bit.ly/Besprechung
Bilder: http://bit.ly/Bilder_Lesung


Buchhändler-Tipp

(*****) von Gerda Kipp, Thalia-Buchhandlung, Ingolstadt (25.04.2010)
Ingolstadt mordet
Stefan Meißner, ein chaotischer aber doch liebenswerter Kommissar der seine tote „Klientin“ kurz vorher noch in einem Blumenfeld tanzen sah, führt den Leser durch Ingolstadt, eine Großstadt, die sich aber noch immer provinziell gibt. Gerade dem, der Ingolstadt kennt, bietet sich hier die Möglichkeit direkt in diesen Krimi vor Ort einzutauchen und die Akteure auf ihren Wegen durch die Stadt bewusst zu begleiten.

Die „schöne Leich“, eine Frau, die sich nach langen Jahren endlich aus einer Ehehölle befreit und zu sich selbst findet – ein Kommissar, dessen Probleme sich durch einen one night stand mit einer Kollegin noch verdichten und der Mörder, der im großen Show down in München zur Strecke gebracht wird, sind die spannenden Teile eines gelungenen Krimis von Lisa Graf-Riemann, den ich natürlich allen Ingolstädtern und auch allen Krimifreunden wärmstens empfehlen kann.
(www.thalia.de)

Kundenrezensionen

von einer Kundin/ einem Kunden aus Wien (12.04.2010):

Alles anders
Für unsere Zeit ungewöhnlich, es gibt „nur“ ein Mordopfer. Dem Opfer genügt das und dem feinsinnigen Kommissar auch. Der Kommissar mit Privatleben, Biographie und Schwächen, ist so ganz anders als alle, die ich bisher in Krimis kennengelernt habe, das gefällt mir. Die Autorin hat etwas zu sagen, ohne den Krimi zu stören und ohne belehrend zu sein. Ein schöner Krimi, ein neuer Stil, unterhaltsam und spannend und für alle, die intelligent und neugierig sind, eine tolle Entdeckung.
(www.thalia.de)

Amazon-Rezensionen


Eisprinzessin

EisprinzessinIn seinem dritten Fall begibt sich Hauptkommissar Stefan Meißner auf die Suche nach einer spurlos verschwundenen Frau und muss sich mit einem skrupellosen Konkurrenten innerhalb der Kripo Ingolstadt auseinandersetzen. Der schafft es, nicht nur Kollegen und Freunde Meißners auf seine Seite zu ziehen, sondern auch, dem labilen Ehemann der Vermissten ein Mord-Geständnis zu entlocken, zu dem es keine Leiche gibt. Als in einem Ingolstädter Kühlhaus eine weibliche Leiche gefunden wird, scheint der Fall gelöst – tatsächlich aber gibt es nun ein grausames Geheimnis mehr.

Eisprinzessin
Oberbayern Krimi, 224 Seiten
Emons Verlag Köln, Mai 2013

Lesen Sie dazu das Interview mit der Autorin auf krimi-forum.net


Hirschgulasch

HirschgulaschDas Autorenduo Graf-Riemann/Neuburger hat mit Hirschgulasch einen äußerst überzeugenden Roman verfasst, der neben dem eigentlichen Kriminalfall nicht nur von einer spannenden Schatzsuche erzählt, sondern auch brisante Themen wie Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg und Tschernobyl angeht, ohne dass darunter die Spannung leidet. Die unterschiedlichen Zeitebenen sind kunstvoll miteinander verwoben und fügen sich zu einer sehr gelungenen Konstruktion zusammen.

Kriminalroman „Hirschgulasch“
Emons-Verlag, Köln
April 2012

„Hirschgulasch“ ist eines der verrücktesten Roadmovies der letzten Zeit – schreibt das krimi-forum.

Im Zentrum: Drei Amateure, die auf Umwegen als Falschgeldkuriere nach Deutschland reisen, um hier ihr Glück zu machen, sich aber direkt mit der russischen Unterwelt anlegen, weil sie sich an der ihnen anvertrauten Ware bedienen. Ganz großes Kino ist es, wie diese mit ihrer heißen Ware nach Deutschland reisen. Eine Fast-Panne reiht sich an die nächste – nur unterbrochen von diversen Versuchen, sich gegenseitig übers Ohr zu hauen.

Das titelgebende Hirschgulasch, das keine und keiner von ihnen jemals gegessen hat, ist dabei Synonym für alles bisher nie Gekannte, Unerreichte, Erstrebenswerte. Allein schon der Klang bedeutet Verheißung und das, wohin sie wollen.

Ganze Rezension lesen


Donaugrab

Kriminalroman „Donaugrab“
Emons Verlag, Köln
März 2011

Ein vermisster Jugendlicher, ein Brandanschlag und ein Todessturz halten Hauptkommissar Stefan Meißner und die Ingolstädter Kripo in Atem. Dann gibt es im Auffangbecken des Donaukraftwerks einen grausigen Fund, und die Brandstiftung ist vielleicht nur das Vorgeplänkel zu einem Amoklauf. Kommissar Meißner und seine junge Kollegin Marlu Rosner stehen bei der Aufklärung des Falls im Licht der Öffentlichkeit. Verworrene Beziehungen und eine dringende Angelegenheit aus seinem komplizierten Privatleben erfordern zudem Meißners ganze Aufmerksamkeit.


Eine schöne Leich

Kiminalroman „Eine schöne Leich“
Emons Verlag, Köln
März 2010, 2. Auflage Juli 2010 (mit neuem Cover)

Eine Journalistin wird tot in ihrer Wohnung in der Ingolstädter Altstadt aufgefunden. Kommissar Stefan Meißner ist erschüttert: Am Tag zuvor hat er diese Frau durch ein Blumenfeld tanzen sehen – nun ist sie »eine schöne Leich«. Wer hat das Leben der Roxanne Stein so brutal beendet? Meißner ermittelt im Theatermilieu in Ingolstadt und in der alternativen Münchner Theaterszene, im Frauenhaus und beim Donaukurier. Verdächtige gibt es viele, doch wer von ihnen ist der Mörder?

 

 

Seit Juli 2011 gibt es die schöne Leich auch
als Lizenzausgabe bei Weltbild.


Wo Haar ist, soll auch Freude sein

Wo Haar ist, soll auch Freude seinGryphon Verlag, München
2005

zusammen mit Gisela Pulyer.
Lebenserinnerungen der Schwabinger »Hoffriseurin« Gisela Pulyer, die ihren modernen Friseursalon in den 60er- und 70er-Jahren im Herzen Schwabings, in der Hohenzollernstraße, hatte. Dort gingen Schauspieler, Modefotografen, Regisseure, Literaten, Stars und Sternchen aus und ein.